Zu einem Zeitpunkt, an dem das Leben Tausender Menschen von einer Ausweitung der humanitären Hilfe abhängt und sie von schwerer Mangelernährung, fehlendem Zugang zu sauberem Wasser, Krankheiten und extremer Witterung betroffen sind, gefährden Einschränkungen für internationale NGOs den Fortbestand lebensrettender Dienste.
Unabhängige humanitäre Hilfe ist durch internationales Recht geschützt und darf niemals ein politisches Mittel sein. Jede Einschränkung kann lebensgefährliche Folgen haben. War Child ergreift alle notwendigen Maßnahmen, um Kinder und Familien im Westjordanland und im Gazastreifen weiterhin zu unterstützen. Wir geben nicht auf.
Gemeinsame Erklärung internationaler NGOs
Am 30. Dezember erhielten 37 internationale Nichtregierungsorganisationen (INGOs) die offizielle Mitteilung, dass ihre Registrierungen am 31. Dezember 2025 auslaufen würden. Damit beginnt eine 60-tägige Frist, nach deren Ablauf die INGOs ihre Aktivitäten im Gazastreifen und im Westjordanland, einschließlich Ost-Jerusalem, einstellen müssten.
INGOs sind ein zentraler Bestandteil der humanitären Hilfe und arbeiten mit den Vereinten Nationen und palästinensischen zivilgesellschaftlichen Organisationen zusammen, um lebensrettende Unterstützung in großem Umfang zu leisten.
Trotz der Waffenruhe bleibt der Bedarf an humanitärer Hilfe extrem hoch. In Gaza muss jede vierte Familie mit nur einer Mahlzeit pro Tag auskommen. Winterstürme haben Zehntausende Menschen vertrieben, sodass 1,3 Millionen Menschen dringend Schutz benötigen.
Lies hier die vollständige Erklärung, die die War Child Alliance gemeinsam mit 52 weiteren internationalen NGOs unterzeichnet hat.

